Glasatlas Niederbayern der Öffentlichkeit vorgestellt



Präsentierten gemeinsam den Glasatlas Niederbayern (von links): Hauptgeschäftsführer IHK Niederbayern Walter Keilbart, Geschäftsführer des Niederbayernforums Michael Kliebenstein, Atelier & Friends-Geschäftsführer Markus Pühringer und Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

Präsentierten gemeinsam den Glasatlas Niederbayern (von links): Hauptgeschäftsführer IHK Niederbayern Walter Keilbart, Geschäftsführer des Niederbayernforums Michael Kliebenstein, Atelier & Friends-Geschäftsführer Markus Pühringer und Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

Kaleidoskop der Glaskompetenz in Niederbayern
Glasatlas Niederbayern der Öffentlichkeit vorgestellt

Glas ist in Niederbayern nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern hat über Jahrhunderte hinweg Kultur und Identität dieser Region geprägt. Das facettenreiche Thema Glas umfasst in Niederbayern die Unternehmen der Glasindustrie, Forschungs- oder Ausbildungseinrichtungen zum Thema, Handwerksbetriebe und Manufakturen, die Glaskünstler oder etwa Glasmuseen und -freizeiteinrichtungen. Diese ganze Breite fasst nun unter dem Titel „Kaleidoskop – facettenreich“ erstmals der Glasatlas Niederbayern zusammen. Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Dr. Georg Haber, der Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, Walter Keilbart, Michael Kliebenstein, Geschäftsführer des Niederbayern-Forums sowie Markus Pühringer, Geschäftsführer der Agentur Atelier & Friends haben den Glasatlas heute in Passau gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Glasatlas beleuchtet die reiche Geschichte der Glasherstellung und Glaskultur in der Region und informiert gleichzeitig über Entwicklungsmöglichkeiten, Potenziale und Herausforderungen. HWK-Präsident Haber zeigte sich überzeugt: „Glas ist ein traditioneller Werkstoff mit Zukunft.“ Die vielfältige Bedeutung dieses Werkstoffes für die Region betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Keilbart: „Es steckt eine riesige Bandbreite in dem Thema“, das Spektrum reiche vom Trinkglas über Glaskunst und Glas in der Architektur bis hin zu High Tech-Anwendungen oder etwa der bundesweit einmaligen Weiterbildung „IHK-Industriemeister Glas“ an der Glasfachschule Zwiesel. „Wir wollen mit dem Glasatlas nicht nur eine Bestandsaufnahme bieten, sondern auch den Blick in die Zukunft wagen“, betonte Kliebenstein. Die Publikation soll daher die unterschiedlichen Akteure zum Thema miteinander vernetzen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnen und die innovativen Ideen der Branche vorstellen, mit denen sich neue Märkte erschließen lassen.

Zum Entstehungprozess des Glasatlas berichtet Atelier & Friends-Geschäftsführer Markus Pühringer: „Für uns als Agentur war es ein sehr spannendes Thema – sowohl grafisch als auch inhaltlich und redaktionell, denn die Glasbranche zeigte sich sehr heterogene: Von Hightech über die Kunstszene, vom Philosophen bis zum Tüftler ist alles vertreten. Besonders bemerkenswert finde ich, dass der Werkstoff Glas zwar eine sehr hohe Fragilität aufweist,  der Industriezweig sich aber als enorm „antifragil“ darstellt. Ein Markt, der sich und seine Zukunft immer wieder neu erfindet.“

Der Glasatlas ist kostenlos über IHK, Handwerkskammer oder Niederbayern-Forum zu beziehen und steht hier zum Download und „Blättern“ am Bildschirm zur Verfügung.